Rudolf-Dreikurs-Schule

Respektvoll – Dynamisch – Sprachfördernd

Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sprache  –  Primarstufe

Die Rudolf-Dreikurs-Schule ist eine Förderschule für den Förderschwerpunkt Sprache in der Primarstufe. In Siegburg wird sie derzeit von ca. 170 Schülerinnen und Schülern besucht.

Ein weiterer Standort unserer Schule mit momentan rund 60 Schülerinnen und Schülern befindet sich derzeit noch in Windeck-Herchen (vormals Eitorf-Irlenborn).

Als Förderschule für den Rhein-Sieg-Kreis kommen Grundschulkinder aus ganz verschiedenen Städten bei uns zusammen. Die meisten Schülerinnen und Schüler werden mit einem Sammeltaxi zur Schule und wieder nach Hause gefahren. Hierfür entstehen den Eltern keine Kosten, da diese vom Schulträger (Rhein-Sieg-Kreis) übernommen werden.

Nur Familien, die im Umkreis von etwa 1 km um die Schule wohnen, müssen den Schulweg ihres Kindes selbst organisieren bzw. finanzieren.

Kinder der Klassenstufen 1 bis 4 mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf im Bereich Sprache können bei uns beschult werden.

Dieser sonderpädagogische Unterstützungsbedarf muss von den Eltern zusammen mit der Kindertagesstätte oder Grundschule beantragt werden. Daraufhin erfolgt eine Überprüfung durch das Schulamt bzw. eine vom Schulamt beauftragte Schule. Schließlich bekommen die Eltern einen Bescheid vom Schulamt, der den sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf feststellt.

Die meisten unserer Schülerinnen und Schüler werden nach den Richtlinien für die Grundschule unterrichtet. Einige der Kinder werden aber auch zieldifferent unterrichtet. Sie sind also in die Klassengemeinschaft integriert, die ihrem Alter entspricht, arbeiten aber zu großen Teilen an eigenen Materialien und Inhalten. Unsere Klassen werden von 10 bis 17 Schülerinnen und Schülern besucht.

Kinder in der Schuleingangsphase haben momentan täglich Unterricht von 8:00 bis 12.35 Uhr bzw. 11.30 Uhr; Kinder der Klassenstufen 3 und 4 von 8:00 bis 11.30, 12.35 und 13.20 Uhr.

Die Förderschule Sprache versteht sich als klassische Durchgangsschule. Das heißt, unsere Schülerinnen und Schüler sind so lange bei uns, wie es ihnen guttut.

Die meisten Kinder werden bei uns eingeschult. Sie bleiben dann für zwei oder drei Schuljahre, wechseln also erst zum Abschluss der flexiblen Eingangsphase in die Grundschule. Sie gehen entweder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf im Bereich Sprache ins Gemeinsame Lernen (GL) der Grundschule oder sind dann sprachlich so fit, dass der sonderpädagogische Unterstützungsbedarf aufgehoben werden kann.

Viele Kinder bleiben auch für Klasse 3 und 4 noch bei uns, wenn ihr Sprachverständnis oder ihre Ausdrucksmöglichkeiten noch zu eingeschränkt sind.

Nach Klasse 4 wechseln die meisten Schülerinnen und Schüler auf Gesamtschulen oder Sekundarschulen, manche auch auf Realschulen oder Gymnasien.

Einige Kinder wechseln auch auf die Förderschule Sprache für die Sekundarstufe I in Bornheim oder auf Förderschulen mit anderen Förderschwerpunkten.

Manche Schülerinnen und Schüler wechseln erst nach 2 oder 3 Jahren von der Grundschule zu uns in die Förderschule. Diese benötigen dann häufig noch sonderpädagogische Unterstützung über die 4. Klasse hinaus.